Kanu-Rennsport
Lachte- Abfahrtslauf erneut Erfolg auf ganzer Linie
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Celle: Die Kanu- Gesellschaft Celle hat beim diesjährigen
Lachte Abfahrtslauf einmal mehr sowohl als Ausrichter als auch auf dem Wasser
überzeugen können. Bei idealem Wetter und letztlich dann doch noch gut
ausreichendem Wasserstand konnten an den beiden Wettkampf-tagen rund 450 Starts
auf der Lachte zwischen der Kläranlage in Lachendorf und der „blauen Brücke“ in
der Sprache ohne nennenswerte Probleme abgewickelt werden. Das
Organisa-tionsteam erhielt von den Teilnehmern aus ganz Deutschland viel Lob
für seine Arbeit, in seinem Bericht vermerkte der Hauptschiedsrichter Harald
Piaskowski aus Fulda:„die Lachte ist super für den Kanu- Nachwuchs und verdient
mit Eurer Organisation das Prädikat sehr empfehlenswert!“ Darüber hinaus präsentierten sich die Celler
Kanuten auch sportlich in bester Verfassung. Gegen starke Gegner aus dem
gesamten Land von Passau bis Bad Bramstedt und
Düsseldorf bis Berlin, darunter einige amtierende Welt- und
Europa-meister, konnte zahlreiche Siege und Podestplätze erkämpft werden. Das ausgerechnet Organisationsleiter Olaf v. Hartz auch noch
erfolgreichster Celler Teilnehmer werden konnte, beweist die Qualität des
Organisationsteams, das ihm zwischen Obleutebesprechung und Siegerehrung den Rücken so weit freihielt,
dass er zu 4 Siegen und je einem zweiten und dritten Platz paddeln konnte. Der
Altmeister holte im KI Masters B jeweils den Einzelsieg im Sprint und im
Classic und gewann zusammen mit seinem Partner aus dem Niedersachsenteam souverän die Teamrennen auf beiden Strecken.
Hinzu kamen Rang zwei im CI Sprint und platz 3 im CI Classic. Auch Markus
Terres zeigte sich nach seiner krankheitsbedingten Zwangspause wieder in
hervorragender Form, wurde allerdings ausgerechnet von seinem northeimer
Teampartner aus der Renngemeinschaft heftig attackiert. Die beiden konnten sich vom übrigen Feld deutlich absetzen
und lösten den Rest salomo-nisch: Markus Terres’ Vorsprung beim Sieg im Sprint
war ebenso gering wie der Rückstand bei Rang 2 im Classic. Im Team waren die
zwei dann natürlich eine Klasse für sich,souverän wurden die Siege in der
Sprint und der Classic- Mannschaft eingefahren. Damit sollte der Junioren-
Weltmeister spätestens zum letzten Ranglistenrennen in drei Wochen wieder voll
zu seiner alten Form zurückgefunden haben. Einen besonders starken Auftritt legten die Damen der KGC im KI hin. Vor allem LK- Weltmeisterin Alke Overbeck ließ auf der Lachte nichts anbrennen und zeigte mit sicheren Siegen im Sprint und Classic, wer die Herrin im Hause ist. Direkt dahinter konnte sich Franziska Gründel auf beiden Strecken den zweiten Platz sichern. KGC- Neuzugang Anja Grote machte dann mit Rang drei in Classic und Sprint den Erfolg für die KGC komplett., Lina Rohn schließlich kam jeweils als vierte ins Ziel. Bei diesen Einzelergebnissen gab es auch in der Teamwertung nichts zu diskutieren. Alke Overbeck fuhr mit Franziska Gründel pflichtgemäß die Siege in der Sprint – und Classic Mannschaftswertung ein.
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Im Sprint ging Rang zwei an Anja Grote und Lina Rohn.
Auf der langen Strecke schaffte an Eike v. Hartz aus dem Feld der Damen Masters
in Sprung in die zweite Mannschaft und holte dort mit Anja Grote zusammen
ebenfalls Silber. In der Sprint- Einzelwertung konnte sich Eike v. Hartz bei
den Damen Masters erwartungsgemäß sicher gegen die Konkurrenz durchsetzen und
den Sieg holen. Auch im Classic war die KGC- Sportwartin schnell unterwegs, am
Ende reichte es dann diesmal aber nicht ganz zu Gold, erstmals in diesem Jahr
musste sich v. Hartz ausgerechnet auf ihrer Heimstrecke hinter der
Überraschungssiegerin aus Kassel mit dem zweiten Rang zufrieden geben. Ilona
Wölker erpaddelte bei den Damen Masters im Sprint den 4. Platz. Am Ende gab es bei den Akteuren der Kanu- Gesellschaft Celle
nur strahlende Gesichter. „ Am wichtigsten war
sicherlich, dass der Wasserstand gehalten hat und eine Verlegung der Rennen auf
eine weit weniger attraktive Strecke allen Beteiligten erspart geblieben ist! “
, so Rennleiter Olaf v. Hartz in einem ersten Fazit. „Der Lachte- Abfahrtslauf
ist zu einer der wichtigsten Nachwuchsveranstaltungen in Deutschland geworden, was natürlich in erster Linie auch
mit der technisch durchaus anspruchsvollen und dennoch schön zu fahrenden Naturstrecke zusammenhängt. Es ist daher
extrem wichtig, dass diese Strecke den Kanuten erhalten bleibt“. Daß die Kanu-
Sportler dabei auch den Naturschutz sehr ernst nehmen, beweist ein Blick auf
den Veranstaltungsort nach Abschluß der Veranstaltung. Der gesamte Bereich
wurde gründlich von den wenigen Hinterlassenschaften der Teilnehmer gereinigt,
was kein wirklich großer Aufwand war, denn die Teilnehmer, Betreuer und
Zuschauer hatten sich auch in diesem Jahr wieder durch größte Rücksicht auf die
Natur ausgezeichnet. Sogar einige Säcke mit Unrat, die dort vor Beginn der
Veranstaltung illegal abgelegt wurden, haben die Kanuten selbstverständlich mit
entsorgt und damit den Veranstaltungsbereich wieder sauberer hinterlassen, als
sie ihn vorgefunden haben. Olaf .v Hartz Heinrichstr. 9 29313 Hambühren Tel: O5084 / 3920 (p), 05141 / 42088 (d) |